Demnächst im Roxy Kino


THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE - ab 27. September

USA 2018, 132 Minuten, Regie: Terry Gilliam, mit Adam Driver, Stellan Skarsgård, Jonathan Pryce u.a.


Der zynische Werbefilmer Toby lernt einen alten spanischen Schuhmacher kennen, der sich für Don Quixote hält. Die beiden erleben eine Reihe absurder Abenteuer, in deren Verlauf Toby sich den tragischen Auswirkungen eines Films stellen muss, den er in seiner Jugend gedreht hat ─ ein Film, der die Hoffnungen und Träume eines kleinen spanischen Dorfes für immer verändert hat. Kann Toby das Getane je wieder gut machen und so zu seiner Menschlichkeit zurückfinden? Kann Don Quixote seinen Wahn bezwingen und seinen nahenden Tod verhindern? Oder wird etwa die Liebe alle Grenzen überwinden?

 

Über 20 Jahre musste Kultregisseur Terry Gilliam durchhalten, um seinen Traum von der Verfilmung einer ganz eigenen Version des weltberühmten Cervantes-Klassikers „Don Quijote“ zu verwirklichen: „Wir haben so lange an dem Projekt gearbeitet, dass uns die Idee, diesen ‚geheimen‘ Film tatsächlich fertig zu bekommen, am Ende ziemlich surreal erschien. Jeder vernünftige Mensch hätte vor Jahren aufgegeben, aber manchmal gewinnt am Ende der eigensinnige Träumer.“


BEING MARIO GÖTZE - Sondervorstellung mit Gästen am 18. Oktober, 19:00 Uhr

Schon mit 18 als Jahrhunderttalent gefeiert, machte ihn sein Tor im WM-Finale 2014 mit gerade einmal 22 Jahren zur deutschen Fußballlegende. Seitdem gleicht die Karriere von Mario Götze einer Achterbahnfahrt. Weitere Titel machten ihn zu einem der erfolgreichsten Fußballer Deutschlands, während ihm zunehmende Erwartungshaltung und Druck durch Öffentlichkeit und Medien sein Leben und seine Entwicklung erschwerten. Für den DAZN Dokumentarfilm „Being Mario Götze – Eine deutsche Fußballgeschichte“ begleitete der preisgekrönte Filmemacher Aljoscha Pause den Weltmeister von Rio über 7 Monate bei seinem Versuch, zu alter Leistungsstärke zurückzufinden und erneut den Sprung in den Deutschen WM-Kader zu schaffen. Dabei zeigt der Film nicht nur Götzes sportlichen Alltag und seinen Kampf um das WM-Ticket, sondern gibt auch tiefgreifende Einblicke in sein Privatleben.


Mit Götzes Familie und zahlreichen prominenten Weggefährten wie Jürgen Klopp, Jogi Löw, Matthias Sammer und Toni Kroos blickt der Dokumentarfilm zurück auf die Anfänge, die großen Erfolge und die Krisen des Dortmunders und thematisiert erstmals auch ausführlich Götzes mysteriöse Krankheitsgeschichte. Der 5-malige Deutsche Meister spricht über das WM-Tor und die extremen Erlebnisse nach seinem Wechsel zu Bayern München und schildert detailreich und offen wie nie zuvor seinen Blick auf den Fußball und das Leben. So lässt er den Zuschauer erahnen, was es bedeutet, Mario Götze zu sein.


DER VORNAME - ab 25. Oktober

Deutschland 2018, 91 Minuten, Regie: Sönke Wortmann, mit Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters u.a.


Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas (Florian David Fitz) verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnányi) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

 

Remake der gleichnamigen französischen Komödie von Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte (Originaltitel: „Le Prénom“)


SUSPIRIA - ab 15. November

Die amerikanische Ballettschülerin Suzy (Dakota Johnson) wird an einer namhaften europäischen Tanzakademie angenommen. Je länger sie dort studiert, desto klarer wird ihr allerdings, dass am Institut von Vize-Leiterin Madame Blanc (Tilda Swinton) etwas weitaus Düsteres und Übernatürlicheres sein Unwesen treibt als der Konkurrenzdruck unter Ballerinas. Und dann wird auch noch die Leiche einer Tänzerin gefunden wird. (Quelle: Moviepilot)

 

Neuverfilmung des italienischen Horrorfilms von Dario Argento aus dem Jahre 1977.


COLD WAR - DER BREITENGRAD DER LIEBE - ab 22. November

Polen/ Frankreich/ Großbritannien 2018, 84 Minuten, Regie: Pawel Pawlikowski, mit Joanna Kulig, Agata Kulesza, Tomasz Kot u.a.


Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen. Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.


THE HOUSE THAT JACK BUILT - ab 29. November

In seinem neusten Film erzählt Lars von Trier die Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers namens Jack im Zeitraum von zwölf Jahren aus dessen Perspektive. Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich mit seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk...


UNDER THE SILVER LAKE - ab 6. Dezember

USA 2018, 139 Minuten, Regie: David Robert Mitchell, mit Andrew Garfield, Riley Keough, Topher Grace u.a.


Hollywood, Los Angeles. Obwohl die Miete für sein Apartment überfällig ist, hegt Sam keinerlei Ambitionen, einen Job zu finden. Lieber hängt er auf seinem Balkon herum, liest Comics und beobachtet die Nachbarinnen durchs Fernglas. Als ihn die umwerfend schöne Sarah eines Abends zu sich einlädt, kann er sein Glück kaum fassen. Doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. Sam wittert eine globale Verschwörung, die Millionäre, Celebrities, Hundemörder und urbane Mythen involviert. Seine Suche nach Sarah mutiert zur rauschhaften Odyssee durch den undurchsichtigen Dschungel der Großstadt.

Nachdem er mit IT FOLLOWS das Horror-Genre aufwirbelte, trotzt David Robert Mitchell in seinem neuen Film abermals allen Konventionen und schickt den großartig agierenden Andrew Garfield in ein irrwitziges Abenteuer durch die Stadt der Engel. Lässig, stylisch und randvoll mit filmischen Anspielungen ist dieser nonchalante Mystery-Thriller ein Riesenspaß für jeden Filmliebhaber.