Das Roxy

Das Roxy Kino kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken.

Im Jahr 1932 erbaut, 1943 durch eine Bombe beschädigt und 1950 schließlich wiedereröffnet, ist der Name „Roxy“ für mehrere Generationen von Dortmundern ein Synonym für die Faszination bewegter Bilder auf der großen Leinwand.

 

Lange Jahre war das Roxy eine von vielen Abspielstätten für Hollywoodfilme und deutsche Großproduktionen, ehe sich 1979 nach einem Betreiberwechsel der Programmschwerpunkt grundlegend verlagerte: Mit einem für Dortmund damals noch ungewöhnlichen Programmkino-Konzept begann eine neue und äußerst erfolgreiche Kino-Ära, in der sich das Roxy zu einem der angesehensten Filmkunsthäuser des Ruhrgebiets entwickelte, dessen anspruchsvolle Filmauswahl regelmäßig mit Preisen bedacht worden ist.

 

Nach über 30 Jahren unter der selben Leitung kam es 2010 zum erneuten Betreiberwechsel. Nach kurzem Leerstand und mehrmonatiger Komplettrenovierung konnte am 26. Februar 2011 Neueröffnung gefeiert werden. Die traditionelle Programmausrichtung sollte allerdings beibehalten werden, so dass auf der Leinwand des Roxy Kinos weiterhin täglich Anspruchsvolles, Unterhaltsames, Kurioses, Intelligentes oder Experimentelles aus aller Welt präsentiert wird - aktuell und meist zum Bundesstart.

 

Darüber hinaus wird das Roxy immer häufiger für Veranstaltungen genutzt, die den Kinobesuch zum Event werden lassen: Ob Theaterabende, Sondervorführungen mit Livemusik oder Besuche von Filmschaffenden mit anschließendem Publikumsgespräch – jenseits von passivem Konsum ist das Roxy Kino immer auch Begegnungsstätte, Austauschort und Inspirationsquelle für Kreative und Neugierige.